Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Zeichnung. In diesem Medium zeigt sich seit jeher die vielfältige Möglichkeit der Ausdrucksweise des Geistigen, meint Galerist und Sammler Erich Spitzbart. Der in der Renaissance geprägte Begriff des disegno (von lat. designare bezeichnen, zeichnen) - umfasst die Verbindung von Idee und Form. Sowohl die Zeichnung als Abbild der künstlerischen Idee als auch den Entwurf des geistigen Konzepts. Von den alten Meistern spannt sich der Bogen der Ausstellung  zur Klassischen Moderne eines Henri Matisse, der die Linie als „Entladung“ purer Lebensenergie einsetzt, zu Arnulf Rainer mit seinen kräftigen Übermalungen und Auslöschungen, bis zu dem kürzlich verstorbenen Konzeptkünstler Josef Ramaseder, der mit seinen Experimenten den Begriff der Zeichnung erweiterte.

WOLF HUBER Werkstatt
Landschaft mit Eichen, nach 1523
Feder in Braun, hellbraun laviert
15,5 x 22 cm

ABRAHAM BLOEMAERT Umkreis
Madonna mit Kind
Feder in Braun, grau laviert, über Spuren schwarzer Kreide auf Bütten
21,2 x 15,4 cm


EVELYN GYRCIZKA
Herz mit langen, spitzen Stacheln
Tusche auf beschriebenes Papier
22 x 41 cm


ARNULF RAINER
o.T., 1963
Öl auf Leinwand
75 x 110 cm

ERNST LUDWIG KIRCHNER
Straßenszene, 1910
Tuschfederzeichnung auf feinem Velin
16,4 x 20,5 cm

JÜRGEN MESSENSEE
Katamaran, 1999
Mischtechnik auf Papier
50 x 70 cm

JOSEF RAMASEDER
o.T.
experimentelle Arbeit auf Papier
40 x 32 cm

GEORG BASELITZ
o.T., 1991
Bleistift und Graphit auf Papier
86 x 61 cm

KARL PUXKANDL
Häuser und Kirche
Holzschnitt
25,5 x 18 cm

MIROSLAV TICHÝ
Profil eines Mädchens, 60er - 80er Jahre
Aquarell und Pastell auf Papier
31,3 x 21,7 cm

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